Kitzrettung

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Rehkitzrettung mit Drohnen

In den vergangenen Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Das Verfahren bietet Landwirten und Jagdausübungsberechtigten die Möglichkeit, zeitsparend und effektiv ihrer tierschutzrechtlichen Verantwortung gegenüber des Wildes nachzukommen. Da dieses Verfahren aktuell noch nicht flächendeckend vertreten ist, bieten erfahrene Piloten in Seminar-Modulen der Volkshochschule Lahnstein e.V. entsprechende Schulungen für Drohnenpiloten an.

„Rehkitz-Rettungskurs mittels Drohnen“

Jährlich fallen bundesweit unzählige Wildtiere landwirtschaftlichen Mähmaschinen zum Opfer - darunter eine große Zahl getötete oder grausam verletzte Rehkitze. Herkömmliche Wildschutzmaßnahmen helfen dagegen kaum und sind zeit- und personalintensiv.

Eine erfolgreiche Alternative ist der Einsatz von Drohnen: Ausgestattet mit Wärmebildkamera können Wiesen schnell und effizient abgesucht werden. Deshalb bietet die Volkshochschule Lahnstein e.V.  einen „Rehkitz-Rettungskurs mittels Drohnen“ an.

Mit vorhandener Genehmigung nach aktueller LuftVO §21ff werden Fernpiloten für den Einsatz als "Wildtierretter" vor allem im praktischen Einsatz der Rettungsflüge geschult.

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Kitze drücken sich bei Gefahr ins Gras und vertrauen auf ihre Tarnung.                  Foto: LJV Rheinland-Pfalz